In jedem Ende steckt auch ein neuer Anfang
Zur Entscheidung von Gregor Gysi, nicht mehr für den Vorsitz der Linksfraktion
Zur Entscheidung von Gregor Gysi, nicht mehr für den Vorsitz der Linksfraktion im Deutschen Bundestag zu kandidieren, erklärt der Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE. Berlin, Klaus Lederer:
Gregor Gysi hat angekündigt, im Herbst nicht erneut für den Vorsitz der Linksfraktion im Deutschen Bundestag zu kandidieren. Wir nehmen diese Entscheidung mit tiefem Respekt, vor allem aber mit in Worten nicht fassbarem Dank für seinen nun bereits über 25 Jahre währenden Einsatz für eine neue Linke in der Bundesrepublik Deutschland zur Kenntnis. Ohne ihn würde es unsere Partei DIE LINKE in ihrer heutigen Form nicht geben.
In jedem Ende steckt auch ein neuer Anfang. Gregor Gysi hat sich entschieden, einen Schritt zurückzutreten. Die politische Bühne verlässt er damit aber noch lange nicht. Er bleibt Mitglied des Deutschen Bundestags und wird sich in Zukunft noch mehr um die Belange seines Wahlkreises Treptow-Köpenick kümmern. Für die Menschen in seinem Wahlkreis, aber auch für uns als Berliner Landesverband, kann das nur von Vorteil sein. Wir freuen uns schon jetzt sehr auf diese Zeit.
Wer auch immer in die Fußstapfen von Gregor Gysi als Fraktionvorsitzende/r im Bundestag treten wird, wird eine große Lücke zu füllen haben. Dafür, dass dieser Wechsel erfolgreich vonstattengeht, dass DIE LINKE bei den Wahlen im kommenden Jahr und bei der Bundestagswahl 2017 gestärkt wird, tragen wir als Gesamtpartei Verantwortung. Dieser wollen wir gerade in Berlin gerecht werden und freuen uns, dabei auch mit der Unterstützung von Gregor Gysi rechnen zu können.

