Jetzt zusätzliches Personal für die Schulsanierung!
Zur aktuellen Diskussion um den maroden Zustand vieler Berliner Schulen
Zur aktuellen Diskussion um den maroden Zustand vieler Berliner Schulen erklärt die Stellvertretende Landesvorsitzende der LINKEN. Berlin und Bezirksvorsitzende der LINKEN. Steglitz-Zehlendorf Franziska Brychcy:
Mit Fassungslosigkeit mussten zahlreiche Elternvertreterinnen und -vertreter von Berliner Schulen bei einer Podiumsdiskussion in Steglitz-Zehlendorf am vergangenen Montag zur Kenntnis nehmen, dass der massive Sanierungsstau an Berliner Schulen Abgeordnetenhaus und Senat offenbar kaum bekannt ist. Justizsenator Thomas Heilmann gab unumwunden zu, dass der Großen Koalition der gemeinsame politische Wille fehle, das Problem der maroden Schulen in Berlin schnell in den Griff zu bekommen. Es wurde deutlich, dass es bei weitem nicht ausreicht, in ein paar wenigen Schulen die Toilette neu zu machen.
Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer mit diesen teilweise unhaltbaren Zuständen in den Schulgebäuden und Turnhallen allein zu lassen, ist eine bildungspolitische Katastrophe! Kein Kind kann gut lernen, wenn die Heizung kaputt ist, es sich nicht auf die Toilette traut oder es durch's Dach regnet! Dass es seit Jahrzehnten offenbar nicht gelingt, die vielen maroden Schulen und Turnhallen endlich ordentlich zu sanieren, ist eine Bankrotterklärung der Berliner Politik insgesamt.
Die LINKE. Berlin regt daher eine sofortige gemeinsame Verständigung aller Parteien im Abgeordnetenhaus darüber an, wie die Sanierung der Berliner Schulen und Turnhallen zur Priorität gemacht werden kann. Bei ihrem letzten Landesparteitag hat die LINKE. Berlin u.a. die Forderung aufgestellt, im Rahmen eines Sofortprogramms für Berliner Schulen die Einstellung von dringend benötigtem zusätzlichen Personal in den Bezirken zu veranlassen, damit vorhandene Mittel für die Schulsanierung schneller verbaut werden können und nicht mehr verfallen müssen.
