Kiezkantinen für Berlin
Zu einem guten Leben gehört Gemeinschaft und gutes Essen. Die Preise für Grundnahrungsmittel sind in den letzten Jahren aber immer weiter gestiegen und wer wenig Geld hat, muss sich oft zwischen einer warmen Wohnung oder gesundem Essen entscheiden. Gleichzeitig wächst die Einsamkeit und es gibt ein Kantinensterben. Die Berliner Linke hat heute daher ein Konzept für Kiezkantinen für Berlin vorgestellt.
Dazu erklärt Elif Eralp, Bürgermeisterkandidatin von Die Linke Berlin:
„Jeder fünfte Berliner ist armutsgefährdet und nicht nur die teuren Mieten, auch die hohen Lebensmittelpreise belasten viele Berlinerinnen und Berliner. Immer mehr Menschen in unserer Stadt können sich keine tägliche warme und gesunde Mahlzeit leisten. Auch Einsamkeit, gerade jetzt in den dunklen Wintermonaten, ist ein großes Thema. Es fehlen Orte, an denen Nachbarinnen und Nachbarn, sei es der Student oder die Seniorin, einfach mal zusammenkommen können. Für ein gemeinsames Essen, für ein Gespräch. Wir wollen das ändern.
In allen Bezirken soll es zunächst mindestens eine öffentlich finanzierte Kiezkantine geben, in denen die Leute zu niedrigem Preis eine gesunde und warme Mahlzeit bekommen und auf ihre Nachbarinnen und Nachbarn treffen können. Das stärkt auch den sozialen Zusammenhalt. Bei den Standorten wollen wir einen Schwerpunkt auf die Berliner Großsiedlungen legen, in denen besonders viele von Armut und Einsamkeit betroffene Menschen leben und es an sozialen Orten mangelt.“
Das komplette Konzept „Kiezkantinen für Berlin“ finden Sie hier:
