Kürzung der Mittel für die Berliner Lesbenberatung ist skandalös
15.000 Euro an Zuwendungen gestrichen
Der Lesbenberatung Berlin werden mitten im Haushaltsjahr 15.000 Euro an Zuwendungen gestrichen. Dazu erklärt der Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE. Berlin:
Das Vorgehen der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales ist skandalös. Die anerkannt notwendige Hilfe und Unterstützung für lesbische und bisexuelle Frauen und Trans*Menschen sowie Mädchen und Frauen in Krisensituationen wird dadurch gefährdet.
Die sicherlich ebenso notwendige Beratung von wohnungslosen Frauen muss aus zusätzlichen Mitteln finanziert werden. Der Senat hat in der jüngeren Vergangenheit durchaus bewiesen, dass dies möglich ist, wenn es dafür den politischen Willen gibt. Es kann nicht sein, dass finanzieller Mehrbedarf in Millionenhöhe bei fragwürdigen Betonprojekten einfach durchgewinkt wird und die soziale Infrastruktur der Stadt um die Krümel vom Haushaltskuchen miteinander konkurrieren soll.

