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Magnus-Haus-Skandal

Opfern SPD und CDU das kulturelle Erbe Berlins dem SIEMENS-Konzern?

Opfern SPD und CDU das baugeschichtliche und kulturelle Erbe Berlins dem SIEMENS-Konzern?

Der Vorsitzende der Partei DIE LINKE. Berlin, Klaus Lederer, erklärt:

DIE LINKE. Berlin fordert rückhaltlose Aufklärung und Offenlegung der dubiosen Vorgänge um einen positiven Bauvorbescheid des Bezirksamt Mitte für den vom SIEMENS-Konzern geplanten mehrgeschossigen Neubau im Garten des baugeschichtlich wertvollen Bauensembles Am Kupfergraben 7, unmittelbar gegenüber dem Pergamon-Museum, um das unter Denkmalschutz stehende Magnus-Haus.

Es gibt zahlreiche Hinweise, dass verantwortliche Politikerinnen und Politiker des Bezirksamtes Mitte und des Senats massiv in das baurechtliche Genehmigungsverfahren eingegriffen haben und dabei die fachlich qualifizierten Mitarbeiter »ultimativ disziplinarisch« angewiesen haben, entgegen ihrer fachlichen und rechtlichen Bewertungen ihre ablehnenden Entscheidungen im Genehmigungsverfahren in positive Stellungnahmen abzuändern. Selbst die warnenden Hinweise unabhängiger Fachleute im Landesdenkmalrat, dass »jegliche Überbauung des Gartens (…) eine schwere Beeinträchtigung des Denkmals« darstelle und zudem »die Liegenschaft innerhalb der Pufferzone des Weltkulturerbes Museumsinsel Berlin« liege, was eine besondere Rücksichtnahme verlange, konnte die verantwortliche Politiker offenbar nicht in ihrem Dienstbarkeitseifer für den SIEMENS-Konzern beirren.

Das kann und wird sich Berlin nicht gefallen lassen.

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