Solidarität mit lesbischwulen Aktivist*innen in Russland und überall auf der Welt
»Keine Angst, wir wollen nur Liebe.« Regenbogenfähnchen mit russischem Adlerwappen
Die Berliner Bundestagsabgeordneten Halina Wawzyniak und Stefan Liebich sowie der Berliner Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE Klaus Lederer erklären zur Aktion vor der russischen Botschaft auf dem Berliner CSD, bei der 1.000 Regenbogenfähnchen mit dem russischen Adlerwappen und der Aufschrift »Keine Angst, wir wollen nur Liebe.« in deutscher und russischer Sprache verteilt werden, um gegen die homophobe Gesetzgebung in russischen Städten zu protestieren:
»Egal ob in Berlin oder Plauen, St. Petersburg oder Uganda: die Akzeptanz sexueller Vielfalt muss erkämpft werden, überall, jeden Tag und mit Zivilcourage«, erklärt Klaus Lederer, Landesvorsitzender der Berliner LINKEN anlässlich der Protestaktion von DIE LINKE.queer Berlin-Brandenburg vor der russischen Botschaft gegen die homophobe Gesetzgebung in Russland.
»Die Einschränkung von Freiheit, egal wo, besorgt mich. Dagegen gilt es Widerstand zu zeigen, bunt und fantasievoll. Deshalb unterstützen wir diese Aktion zum diesjährigen Christopher Street Day«, ergänzt Halina Wawzyniak, Bundestagsabgeordnete der LINKEN aus Friedrichshain-Kreuzberg.
»Die Verschärfung des Versammlungsrechts in Russland ist ein Schritt in den Polizeistaat. Wenn der russische Verfassungsgerichtshof diese Entscheidung nicht korrigiert, kann der Europäische Gerichtshof angerufen werden. Dafür wollen wir Bewusstsein schaffen«, erläutert Stefan Liebich, Bundestagsabgeordneter der LINKEN aus Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee und Mitglied des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages.
