Streiken bewegt
Einigung von ver.di und Charité-Leitung zu einem Tarifvertrag
Zur Einigung von ver.di und Charité-Leitung auf ein Eckpunktepapier zu einem Tarifvertrag erklärt der Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE. Berlin, Klaus Lederer:
Die Beschäftigten der Charité haben mit dem vereinbarten Eckpunktepapier einen ersten Erfolg erstritten. Die Ergebnisse gilt es nun zügig und in ernsthaften Verhandlungen in einen Tarifvertrag zu überführen, der zu spürbaren Verbesserungen der Arbeitsbedingungen, insbesondere zu einer Reduzierung der Arbeitsbelastung führt. Das Ergebnis straft alle jene Lügen, die den Streik zuvor als untaugliches oder gar unzulässiges Mittel in der Auseinandersetzung abqualifizierten.
Der Kampf der Beschäftigten an der Charité für mehr Personal und bessere Arbeitsbedingungen hat Vorbildcharakter weit über die Charité hinaus. Das zeigte auch die breite Solidarisierungswelle von Beschäftigten anderer Krankenhäuser. Deshalb brauchen wir für das gesamte Land endlich gesetzliche Vorgaben zur Mindestpersonalbesetzung in den Krankenhäusern und Krankenpflegeeinrichtungen und Regelungen um diese auskömmlich zu finanzieren.

