Mehr Teilhabe durch einen städtischen Ausweis für alle
Berlin ist im Januar 2019 dem europäischen Netzwerk Solidarische Städte (Solidarity Cities) beigetreten. Diese Städte, darunter zum Beispiel auch Palermo und Barcelona, möchten die Aufnahme und Partizipation von Geflüchteten fördern und sich gegenseitig bei entsprechenden Projekten unterstützen. DIE LINKE. Berlin möchte den Ansatz der solidarischen Stadt weiter ausbauen und einen städtischen Ausweis für Berliner*innen einführen, um Menschen ohne Papiere und mit unsicherem Aufenthaltsstatus mehr soziale und kulturelle Teilhabe zu ermöglichen.
In Zürich wurde ein solcher Ausweis bereits beschlossen. In New York ist er schon seit Jahren Praxis. Er bietet den Menschen dort mehr Sicherheit und Erleichterungen im Alltag, wie etwa bei der Anmeldung der Kinder an Schulen, der Gesundheitsversorgung oder der Nutzung öffentlicher Bibliotheken. Im Dialog zwischen der Zivilgesellschaft und Politik soll der Ausbau einer solidarischen Stadt Berlin und insbesondere die Ausgestaltung eines städtischen Ausweises für Berlin erörtert werden.
Diskussion zum städtischen Ausweis mit:
Llanquiray Painemal
respect Berlin und im Solidarity City Netzwerk Berlin
Bea Schwager
Sans-Papiers Anlaufstelle Zürich SPAZ, Züri City Card Netzwerk
Helene Heuser
Refugee Law Clinic Hamburg
Katina Schubert
Landesvorsitzende DIE LINKE. Berlin
Moderation Elif Eralp (Landesvorstand DIE LINKE. Berlin)
Simultanübersetzung Deutsch/Englisch
Simultaneous translation German / English
Aus Platzgründen wird um Anmeldung gebeten unter ☎ +49.30.24009-289 oder info@dielinke.berlin
Veranstaltungsort: Karl-Liebknecht-Haus
Kleine Alexanderstraße 28
10178 Berlin
U2 (Rosa-Luxemburg-Platz)
Tram M2, M8 + Bus 200 (Mollstraße/Prenzlauer Allee)
