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Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie: Zwischen Krise und Widerstand

  1. Die Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie geht in die heiße Phase: Mit dem 31. Oktober laufen die Entgelttarifverträge aus. Damit haben die Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit, ihre Forderungen mit (Warn-)Streiks durchzusetzen.
  2. Doch die Metall- und Elektroindustrie befindet sich in einer existentiellen Krise – und mit ihr die IG Metall. Das deutsche Exportmodell kommt an seine Grenzen und damit auch die Routinen der gewerkschaftlichen Tarifrunden. Zudem greifen Arbeitergeber:innen und politische Entscheider:innen zentrale Errungenschaften guter Arbeit an.
  3. Exemplarisches Beispiel ist die Kündigung fast aller Tarifverträge bei VW seitens des Managements. Der Diskussionsabend wird einen Blick auf die politökonomischen Rahmenbedingungen der anstehenden Tarifrunde werfen und Einblicke aus aktuellen Arbeitskämpfen der Region geben.

Zeit: Dienstag, den 20. Oktober 2026 um 18:30 Uhr

Ort: Karl-Liebknecht-Haus (Kleine Alexanderstraße 28, 10178 Berlin)

 


Kommt zahlreich und diskutiert mit:

Anna Rosenberg (Projektmitarbeiterin Gewerkschaftliche Transformationsberatung)

Jordi Ziour (Gewerkschaftssekretär der IG Metall in Westbrandenburg)

Folgende Fragen wollen wir mit unseren Gästen diskutieren:

  • Unter welchen politökonomischen Rahmenbedingungen findet die Tarifrunde statt?
  • Wie ist die Lage der M+E-Industrie in Berlin-Brandenburg?
  • Und welche Hoffnungen und Erwartungen können wir daraus für den Ausgang der Tarifrunde ableiten?
  • Welche strategischen Ansätze für eine gute Tarifrunde gibt es unter den Krisenbedingungen?

Wir freuen uns auf eine spannende und produktive Diskussion.

Mehr Infos auch auf Instagram, gerne reinfolgen 🔝

 

 

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