Rückblick auf Gewerkschaftliche Konferenz der Rosa-Luxemburg-Stiftung
Die 6. Konferenz gewerkschaftliche Erneuerung, die vom 2. bis 4. Mai 2025 in der TU Berlin stattgefunden hat, war ein bedeutendes Treffen für die Erneuerungsbewegung innerhalb der Gewerkschaften. Mit etwa 3.000 Teilnehmern stellte sie die bisher größte Veranstaltung dieser Art dar, die seit 2013 von der Rosa-Luxemburg-Stiftung und lokalen gewerkschaftlichen Gliederungen organisiert wird.
Ziele und Inhalte:
- Die Konferenz diente als Plattform für den Austausch von Erfahrungen und die Entwicklung gemeinsamer Strategien zur Stärkung der gewerkschaftlichen Gegenmacht.
- In über 90 Panels, Arbeitsgruppen, Themen- und Praxisseminaren wurden aktuelle gewerkschaftliche Kämpfe analysiert und diskutiert, sowie Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen erarbeitet.
- Knapp 300 Referent*innen undModerator*innen trugen zum Programm bei.
Teilnehmende und Schwerpunkte:
- Teilnehmer*innen aus allen Gewerkschaften, verschiedenen Generationen, Wissenschaftler*innen, Studierende und Organizing-Teams.
- Ein Schwerpunkt lag auf dem praxisorientierten Austausch über den Aufbau von Organisationsmacht in den Betrieben.
- Praxisseminare boten konkrete Methoden für eine sich erneuernde Gewerkschaftsarbeit.
- Die Konferenz förderte die Vernetzung und stärkte die Handlungsfähigkeit der Teilnehmer*innen, auch mit einer zunehmend internationalen Dimension.
Politische Rahmenbedingungen:
- Die Veranstaltung wurde durch die Oberthemen Rechtsruck, Transformation und Kürzungspolitik geprägt.
- Es wurde diskutiert, wie gewerkschaftliche Kämpfe als Antworten auf diese Herausforderungen dienen können.
Die Konferenz verdeutlichte den Willen zur Erneuerung und zur Stärkung der Gewerkschaften in einer sich wandelnden Welt.
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