AG Veranstaltung
Was wir hier machen...
Hier planen und organisieren wir eigene Veranstaltungen. Die AG schafft Räume für Austausch und politische Bildung. Dabei geht es sowohl um parteiinterne Bildungsarbeit als auch um öffentliche Diskussionen. Themen unserer bisherigen Panels waren zum Beispiel: Hunger als Waffe in Gaza, Antisemitismus nach der Jerusalem Declaration oder Palästina und internationales Recht.
Vergangene Projekte
13.07.2026 Staatsräson als imperiale Staatsgewalt
📅 13.07.2026
🕖 19:00–21:00 Uhr
📍 Biergarten Jockel, Kreuzberg, Ratiborstraße 14c, 10999 Berlin
Die LAG Palästinasolidarität Berlin im Gespräch mit Anna Younes und Thomas vom AK Beau Séjour.
Was bedeutet deutsche Staatsräson heute — in einer Zeit von Aufrüstung, Militarisierung und globalem Rechtsruck? Wir sprechen über die ideologischen Ursprünge und materiellen Folgen deutscher Staatsräson: über Waffenexporte, militärischen Wissenstransfer, Polizeikooperation und die besondere Rolle Israels für eine sich neu formierende deutsche Sicherheits- und Kriegspolitik.
Welche Funktion erfüllt Israel für den deutschen Imperialismus — ideologisch und materiell? Was bedeutet Siedlerkolonialismus, wenn man ihn nicht als Ausnahme, sondern als Teil imperialer Geschichte begreift? Und was folgt daraus für eine Antikriegsbewegung, die Militarisierung, Rassismus und Faschisierung zusammendenkt?
Beide Referent*innen haben Beiträge im kürzlich bei der Buchmacherei erschienenen Sammelband „Trümmer auf Trümmer: Zur Kritik der deutschen Staatsräson“ veröffentlicht: diebuchmacherei.de/de_de/produkt/truemmer-auf-truemmer/
Kommt vorbei und diskutiert mit uns.
Video coming soon!
23.03.2026 Staatsräson als Staatsgewalt
Wiederstand und Repression der Palästinasolidarität
Welche Formen der Repression treffen die Palästinasolidarität?
Womit kämpfen die Betroffenen aktuell?
Welche Motivationen und Überzeugungen stecken hinter der Mobilisierung in Solidarität mit Palästina?
Welche Motivationen stecken hinter der staatlichen Unterdrückung einer ganzen Bewegung?
Mit welchen juristischen und politischen Maßnahmen wird die Repression ausgeführt und legitimiert?
Und was können wir tun?
Am 23. März diskutieren wir im Karl-Liebknecht-Haus über “Staatsräson als Staatsgewalt” in Deutschland.
Im Gespräch mit Expert*innen aus Politik, Wissenschaft und Rechtshilfe:
Jorinde Schulz, Dr. Jannis Grimm und 3ezwa e. V.
🗓 23.03.2026 | 19 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr
📍 Karl-Liebknecht-Haus, Rosa-Luxemburg-Saal
🗺 Kleine Alexanderstraße 28, 10178 Berlin
11.11.2025 Boykott als Widerstand
Warum die Linke die größte Kampagne der palästinensischen Zivilgesellschaft unterstützen sollte
Nächsten Dienstag kommen wir im bUm zusammen, um mit Adam Broomberg, Khaled El Mahmoud, Lucas Febraro und Georg Ismael über die größte Kampagne der palästinensischen Zivilgesellschaft zu diskutieren: BDS.
Anlass ist der von der LAG Palästinasolidarität gestellte Antrag A19, der die Entkriminalisierung von BDS und PACBI und die Unterstützung zivilgesellschaftlicher Kampagnen gegen Apartheid und Besatzung fordert.
Kommt vorbei, stellt Fragen, widersprecht und und diskutiert mit uns!
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16.02.2025 Hunger als Waffe
Was Jurist*innen zu Israels Kriegsführung sagen
Sowohl die UN, als auch NGO´s, wie Human Rights Watch kommen zu dem Schluss, dass die israelische Regierung das Aushungern der Zivilbevölkerung als Kriegswaffe in Gaza einsetzt. Israels Kriegsverbrechen erfüllen die Merkmale eines Völkermords, so das Fazit. Doch was bedeuten diese Vorwürfe juristisch? Und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für staatliches Handeln?
Mit
Dr. Nahed Samour, Rechts- und Islamwissenschaftlerin, forscht an der Radboud University. Sie studierte an den Universitäten Bonn, Birzeit/Ramallah, London (SOAS), Berlin (HU), Harvard und Damaskus. Von 2014 bis 2018 lehrte sie als Junior Faculty am Harvard Law School Institute for Global Law and Policy. Von 2019-2022 war sie Core Emerging Investigator am Integrativen Forschungsinstitut Recht & Gesellschaft der Humboldt-Universität zu Berlin.
Paula Zimmermann, Fachreferentin bei Amnesty International in Deutschland. Sie hat in Leipzig, Berlin (HU) und London (SOAS) Jura mit einem Schwerpunkt auf Völkerrecht und internationalen Menschenrechtsschutz studiert und war unter anderem für das European Center for Constitutional and Human Rights tätig. Im Rahmen ihrer Arbeit bei Amnesty International beschäftigt sie sich aktuell vor allem mit Protestbewegungen und Fragen rund um Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, sowie mit völker(straf)rechtlichen Themen.
So. 16. Feb. 2025, 18:00 Uhr
16.07.2024 - Was heißt hier Antisemitismus
Deutschland gehört zu den 34 Mitgliedsstaaten der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA), die in ihrer „Arbeitsdefinition Antisemitismus“ versucht ein Instrument zu Bekämpfung von Antisemitismus zu schaffen. Doch gegen die Definition regt sich zunehmender Widerspruch, vor allem in Bezug auf Fragen, die eine Kritik an Israel und seiner Politik betreffen.
Gemeinsam mit Peter Ullrich (Dr. phil. Dr. rer. med., Technische Universität Berlin) und Patricia Piberger (Wissenschaftliche Mitarbeiterin Nationaler Diskriminierungs- und Rassismusmonitor) , beide Fellow am Zentrum für Antisemitismusforschung (ZfA), wollen wir einen Blick auf das Grundverständnis von Antisemitismus werfen und den deutschen Diskursrahmen kritisch beleuchten
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Welche Effekte hat das auf die deutsche Staatsräson und das Staatshandeln? Wie können in Deutschland die israelische Kriegsführung und die Menschenrechte von Palästinenser*innen adressiert werden?
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